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KURZPORTRAIT

fokus frauen ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in der Schweiz. Sie wurde durch eine private Initiative gegründet. Zielgruppe der Stiftungsförderung sind Frauen und Mädchen, die ihre Rechte und Potenziale aufgrund von Diskriminierung, Unterdrückung und/oder Armut nicht verwirklichen können. Die Partizipation dieser Frauen in der Gesellschaft soll gestärkt werden, sodass sie ihre sozialen, ökonomischen und politischen Rechte autonom und ohne Einschränkung ausüben können. Die von der Stiftung geförderten Organisationen und Projekte sollen unmittelbar und nachhaltig auf die Verbesserung der Situation der in ein Projekt einbezogenen Frauen und ihrer Gemeinschaft abzielen.

Der Stiftung steht ein jährliches Förderbudget zur Verfügung. Die Mittel stammen aus dem Stiftungskapital.

Stiftungsrat

Christine Schärer, Präsidentin

Christine Schärer war über 25 Jahre lang als Journalistin und Redaktorin beim Schweizer Fernsehen tätig, u. a. beim Frauenmagazin «Lipstick» und bei der Tagesschau. Ende der 1980er-Jahre engagierte sie sich bei der Zürcher Bewegung «Frauen macht Politik!» FraP; von 1991 bis 1993 war sie Frauenbeauftragte im Fernsehstudio Zürich. Seit diesem Engagement weiss sie, mit welchen strukturellen Hürden Frauen täglich zu kämpfen haben, und kennt das grosse Potenzial engagierter und vernetzter Frauen. Bei ihrer Pensionierung hat sie sich zum Ziel gesetzt, Frauen mithilfe der Stiftung fokus frauen über geografische und kulturelle Grenzen hinweg zu stärken.

 

Ursula Keller Alazzawi

Ursula Keller ist seit September 2019 Senior Policy Advisor für Governance und Demokratieförderung in der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten. Davor war sie während sechs Jahren Senior Gender Policy Advisor und in dieser Funktion für die Genderpolitik der DEZA und deren Umsetzung in den Projekten verantwortlich; zudem leitete sie in dieser Zeit als Co-Vorsitzende das OECD DAC Gendernetz. Ursula Keller ist Expertin für Gender & Frauenrechte sowie Governance-Fragen in Entwicklungs- und Konfliktkontexten und verfügt über umfangreiche Arbeitserfahrungen im Nahen Osten und in Afrika. Sie hat einen Master-Abschluss in Sozialanthropologie, Geschichte und Politikwissenschaften der Universität Zürich.

 

Eve Mezger-Haefeli

Eve Mezger-Haefeli war eine der ersten Ansagerinnen des Schweizer Fernsehens. Nach einem zehnjährigen Aufenthalt in Deutschland kehrte sie 1973 in die Schweiz und zum Schweizer Fernsehen zurück, wo sie verschiedene Nachmittagssendungen moderierte und bei der Sendung «Seniorama» auch redaktionell tätig war. Seit ihrer Pensionierung engagiert sie sich in der Freiwilligenarbeit. Sie gehörte in den Anfangszeiten zum Seniorenrat der Stadt und des Kantons Zürich und nahm Einsitz in die Sondermobilitätskommission der Verkehrsbetriebe Zürich, wo sie die Anliegen der SeniorInnen vertrat. Bis heute ist sie Stiftungsrätin der Stiftung Behinderten-Transporte Zürich. Auch am Projekt «Generationen im Klassenzimmer» ist sie seit Anbeginn beteiligt. Von 2002 bis 2005 unterstützte sie Ruth-Gaby Vermot-Mangolds Initiative «1000 Women for the Peace Nobel Prize 2005», die weltweit tausend Friedensstifterinnen für den Friedensnobelpreis vorschlug.

 

Gabriela Neuhaus

Gabriela Neuhaus ist Journalistin und Filmemacherin und seit 1997 Mitinhaberin der Medienproduktionsfirma Offroad Reports GmbH. Sie hat einen Lizenziatsabschluss in Geschichte und Staatsrecht der Universität Bern und ist seit 1982 für Print, Radio und TV journalistisch tätig. Zu ihren Spezialgebieten gehört die Internationale Zusammenarbeit, insbesondere auch die Recherche und Umsetzung von Berichten und Reportagen aus Schwellen- und Entwicklungsländern. Hinzu kommen zahlreiche Projekt- und Beratungsmandate für verschiedene NGO und die DEZA.

 

Evelyne Sturm

Evelyne Sturm verfügt über einen Abschluss als Dr. iur. mit Prädikat «summa cum laude» der Universität Bern. Sie bringt eine breite Erfahrung im Bereich Menschenrechte mit. Seit 2013 leitet sie als Geschäftsführerin das Schweizerische Kompetenzzentrum für Menschenrechte SKMR. Zuvor war sie in der Justiz, der Verwaltung und für zivilgesellschaftliche Organisationen tätig. Inhaltlich hat sie sich vor allem mit Flüchtlings-, Migrations- und Frauenrechten sowie mit Rechtsschutzfragen befasst.

 

 

Geschäftsleitung

Antonia Banz

Antonia Banz ist Szenografin und Kulturmanagerin und führt seit über 20 Jahren ihre eigene Gestaltungsfirma raumprodukt gmbh mit dem Schwerpunkt auf der Konzipierung und Vermittlung von gesellschaftsrelevanten Themenausstellungen. Sie bringt ihre Erfahrung in Geschäftsführung und Projektmanagement bei fokus frauen ein. Als Geschäftsleiterin verantwortet sie die operative Tätigkeit der Stiftung und fungiert als Ansprechperson.

 

 

KOORDINATION LATEINAMERIKA

Mirjam Kalt

Mirjam Kalt ist Arbeits- und Organisationspsychologin und arbeitet seit vielen Jahren in der Bildung und Beratung. Sie war von 2003 bis 2012 Dozentin und Beraterin am Institut für Angewandte Psychologie der Zürcher Fachhochschule für Angewandte Wissenschaften und wirkt jetzt als freischaffende Beraterin bei Mehrsicht AG mit. Die letzten sieben Jahre lebte sie in Kolumbien und leitete das Landesprogramm von Comundo, einer schweizerischen Organisation für personelle Entwicklungszusammenarbeit. Bei fokus frauen ist sie Projektkoordinatorin für Lateinamerika.

MEDIEN

Kontakt: Antonia Banz

T +41 44 523 73 07
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