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LAS PIONERAS – 
Selbsthilfegruppe
mit Vorbildcharakter 

 

Projektdauer: 1 Jahr (2021)  

Land: Peru (Lima) 

Partnerorganisationen: IDEMNNA, Peru und ECO SOLIDAR, Schweiz 

 

Im Armenviertel Jicamarca am Rande der peruanischen Hauptstadt Lima leben vor allem Menschen, die aus ländlichen Gebieten zugezogen sind. Die Lebensbedingungen sind äusserst prekär: Mangelnde Grundversorgung, Armut, Arbeitslosigkeit, Gewalt, Alkohol und Drogen prägen den Alltag. 

 

Die lokale Organisation IDEMNNA (Instituto de Desarollo «Maria Elena Moyano») arbeitet seit 2017 mit einer Gruppe von mittlerweile 40 Frauen und 70 Kindern. Dabei stehen die Bedürfnisse und die persönliche Entwicklung der Frauen im Zentrum.  

 

IDEMNNA unterstützt die Frauen bei der Umsetzung eigener Geschäftsideen. Im Rahmen von Workshops werden Themen wie Gewalt, Selbstwert oder persönliche Entwicklung angegangen. Ziel ist es, der Armut und Gewalt entgegenzuwirken und die Position der Frau innerhalb der Familie zu stärken. 

 

Die Frauen haben ihrerseits die Selbsthilfegruppe Las Pioneras gegründet, in der sie sich gegenseitig unterstützen. Die regelmässigen Treffen innerhalb dieses Netzwerks geben ihnen einen wichtigen Halt. Dank des Engagements der Las Pioneras verstärkte sich die Solidarität in Jicamarca spürbar. Im 2021 schlossen sich 15 weitere Frauen aus einem anderen Quartier der Gruppe an. Das Projekt hat Vorbildcharakter und macht Schule. 

 

Ende 2021 wird über die nächste Projektphase entschieden.